Was wir in Händen halten

3 Comments
Ein altes Kleid. Ein Stück Vergangenheit in unseren Händen. Die alten Spitzenschuhe, in Erinnerung an den letzten Tanz. So leichtfüßig! So leichtsinnig. Wie im Märchen, ein Traum aus längst verjährter Zeit, den wir immer und immer wieder zu leben versuchen. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Das Jetzt ist alles, was wir haben. Bis auf unsere Erinnerungen. Die bleiben. Und dieser Traum, der bleibt. Wir haben eine wundervolle Vorstellung von dem, was kommt. Von der Zeit danach. Nach dem Jetzt. 
Ausgeschmückt mit all dem, was wir schon seit Langem kennen, wagen wir uns ins Unbekannte. In neue Länder, wo wir aber doch immer nur das sehen, was wir bereits kennen. Uns an das halten, was wir vertraut erscheint. Es sind Träume, Visionen für das Kommende, vollgepackt mit Artefakten aus der Vergangenheit, an die wir uns klammern, wie an Rettungsboote, weil wir die Augen vor dem Neuen verschließen. Sie halten uns über Wasser, wenn von Zeit zu Zeit kein Land in Sicht ist, weil wir uns nicht trauen, die Augen zu öffnen. Oder gar zu schwimmen. Uns treiben zu lassen. 
Dinge einfach zulassen. Die Zukunft zulassen.







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Kommentare:

  1. Die Bilder sind ganz wunderbar! Ebenso wie der Text.
    Liebst,
    Any

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  2. Was für wunderschöne Bilder und auch dein Text, ahh! <3
    Ich bewundere dich wirklich für deine Kreativität :)
    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbei schauen und ein Feedback dalassen, ich würde mich sehr freuen :)
    Ganz liebe Grüße
    Alissa
    www.alissaloves.de

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